DBFLOW: JTL-Wawi Abfragen ohne SQL erstellen – RemotaTech Open-Source-Tool

JTL-Wawi Abfragen ohne SQL: Warum DBFLOW entstanden ist
Wer im Tagesgeschäft mit JTL-Wawi arbeitet, kennt das Problem: Die wirklich interessanten Kennzahlen – Aufträge pro Kunde, stornierte Bestellungen, Lagerreichweite, Umsatz je Artikelgruppe – liegen zwar in der SQL-Datenbank, sind aber ohne SQL-Kenntnisse kaum zugänglich. Jede individuelle Auswertung bedeutete bisher: Entwickler anfragen, Wartezeit einplanen, Query abstimmen. RemotaTech hat deshalb DBFLOW gebaut – ein Open-Source-Tool, mit dem sich JTL-Wawi Abfragen ohne SQL direkt am Bildschirm zusammenklicken lassen, Schritt für Schritt, ohne eine Zeile Code.
DBFLOW ist auf GitHub frei verfügbar: github.com/RemotaTech/JTL-DB-FLOW.
Hinweis
DBFLOW ersetzt keine vollständige BI-Lösung, sondern schließt gezielt die Lücke zwischen starren JTL-Wawi-Standardauswertungen und komplexen, teuren Reporting-Tools – für alle, die schnell eine saubere Auswertung brauchen.
Vorlagen statt Startprobleme: Der Einstieg in DBFLOW
Beim Start zeigt DBFLOW die Frage "Was möchten Sie auswerten?" – darunter eine Suchleiste über Vorlagen und Community-Berichte. Wer bereits eigene Berichte gebaut hat, findet sie unter "Meine Berichte" gespeichert und sofort wieder aufrufbar. Für den schnellen Einstieg liefert DBFLOW fertige Vorlagen mit: "Neueste Aufträge", "Stornierte Aufträge", "Aufträge pro Kunde" – jede mit Angabe, wie viele Pipeline-Schritte dahinterstecken.

Das senkt die Einstiegshürde deutlich: Statt bei einer leeren SQL-Konsole zu starten, wählt man eine Vorlage, passt sie an die eigene Fragestellung an und hat in wenigen Minuten ein Ergebnis – ganz ohne JTL-Wawi Abfragen ohne SQL-Kenntnisse selbst schreiben zu müssen.
Sichere Datenbankverbindung ohne Klartext-Passwörter
Bevor eine Abfrage laufen kann, verbindet sich DBFLOW mit der JTL-Wawi-SQL-Datenbank. Der Verbindungsdialog fragt Host/Server, Port, optionale Instanz, Datenbankname, Benutzer und Passwort ab – plus die JTL-Wawi-Version, damit DBFLOW das passende Datenbankschema verwendet.

Zwei Details sind hier für IT-Verantwortliche im Mittelstand relevant:
- AES-256-GCM-Verschlüsselung: Zugangsdaten werden verschlüsselt gespeichert, nicht im Klartext.
- "Nur im Browser": Die Verbindung bleibt lokal – keine Zugangsdaten wandern auf einen fremden Server.
Tipp
Für produktive Umgebungen empfehlen wir zusätzlich einen dedizierten, lesenden SQL-Benutzer statt des sa-Kontos – so bleibt DBFLOW rein auswertend und kann keine Daten in der JTL-Wawi verändern. Details zur sicheren Anbindung besprechen wir gern im Rahmen unserer JTL-Wawi Betreuung.
Die Abfrage-Pipeline: JTL-Wawi Abfragen ohne SQL Schritt für Schritt aufbauen
Das Herzstück von DBFLOW ist der visuelle Pipeline-Editor. Jede Abfrage entsteht als Kette nachvollziehbarer Schritte, statt als eine unübersichtliche SQL-Query:
- Quelle – Ausgangstabelle wählen, z. B.
Verkauf.tAuftrag. - Verknüpfung – Tabellen verbinden, z. B. über
tKundeperkKunde, inklusive Join-Typ ("Nur Treffer"). - Gruppierung – nach Feld gruppieren (z. B.
cKundenNr) und Kennzahlen berechnen (z. B. Anzahl Aufträge). - Sortierung – auf- oder absteigend nach der berechneten Kennzahl.
- Spalten – sichtbare Spalten gezielt auswählen.
- Formatierung – Felder umbenennen und Wenn-Dann-Regeln für bedingte Darstellung ergänzen.

Jeder Schritt ist einzeln editierbar und über eine "Ausführen"-Schaltfläche jederzeit testbar. Für Anwender ohne Datenbank-Hintergrund ist genau das der entscheidende Vorteil: Man sieht sofort, was ein Schritt bewirkt, statt eine 40-zeilige Query rückwärts zu debuggen.

Für wen sich DBFLOW im Mittelstand lohnt
DBFLOW richtet sich an alle, die regelmäßig JTL-Wawi Abfragen ohne SQL benötigen, aber keine eigene BI-Abteilung haben:
- Vertrieb & Geschäftsführung, die schnelle Kennzahlen zu Kunden, Aufträgen oder Stornoquoten brauchen
- Lagerleiter, die Bestands- und Reichweitenauswertungen ohne IT-Ticket erstellen wollen
- IT-Verantwortliche im Mittelstand, die Standardreports selbst pflegen statt jede Änderung extern beauftragen zu müssen
Weil DBFLOW Open Source ist, lässt es sich zudem beliebig erweitern – etwa um zusätzliche Vorlagen für die eigene Branche oder eine Anbindung an weitere JTL-Module.
Achtung
DBFLOW liest direkt aus der JTL-Wawi-Datenbank. Bei sehr großen Datenmengen oder komplexen Verknüpfungen über mehrere Tabellen empfehlen wir, Abfragen zunächst gegen eine Testinstanz zu prüfen, bevor sie produktiv eingesetzt werden.
Fragen und Antworten zu DBFLOW
Ist DBFLOW kostenlos nutzbar?
Brauche ich SQL-Kenntnisse, um DBFLOW zu nutzen?
Werden meine Datenbank-Zugangsdaten sicher gespeichert?
Mit welchen JTL-Wawi-Versionen funktioniert DBFLOW?
Kann RemotaTech DBFLOW individuell anpassen oder in bestehende Prozesse integrieren?
JTL-Wawi Abfragen ohne SQL selbst umsetzen – oder mit uns starten
DBFLOW zeigt, wie RemotaTech JTL-Wawi-Projekte angeht: pragmatisch, offen und auf echten Mittelstands-Alltag zugeschnitten. Das Tool ist frei nutzbar unter github.com/RemotaTech/JTL-DB-FLOW – für alle, die eigene Auswertungen bauen möchten.
Wer DBFLOW im eigenen Unternehmen produktiv einsetzen, erweitern oder direkt in bestehende JTL-Wawi-Workflows integrieren möchte, kann sich an unser Entwicklerteam wenden: Jetzt Kontakt aufnehmen. Mehr zu unserer laufenden Betreuung rund um JTL-Wawi finden Sie unter JTL-Wawi Agentur, individuelle Erweiterungen unter Software-Entwicklung.
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