Produktkonfigurator Onlineshop: Aufbau, Nutzen und Umsetzung mit JTL-Shop

Produktkonfigurator Onlineshop: FORGE PC-Konfigurator mit Auswahl Office, Allrounder, Gaming und Workstation

Der Einstieg in den FORGE PC-Konfigurator: zuerst den Einsatzbereich wählen, dann Schritt für Schritt das System.

Produkt­konfigurator Onlineshop: Das Wichtigste in Kürze

Ein Produktkonfigurator im Onlineshop (kurz: Konfigurator) lässt Kunden ein Produkt Schritt für Schritt zusammenstellen und sagt ihnen bei jedem Klick, was passt und was es kostet. Er lohnt sich, wenn Ihre Produkte aus mehreren Teilen bestehen und Kunden sonst per E-Mail oder Telefon nachfragen.

  • Wofür: PCs, Server, Netzwerktechnik, Werkzeugsets, Möbelsysteme, Maschinenzubehör
  • Kern: feste Schrittfolge, Regeln für das, was zusammenpasst, Preis live, Konfiguration im Warenkorb
  • Mit JTL-Shop: Optionen sind Artikel aus JTL-Wawi, Preise und Bestände kommen automatisch
  • Beispiel: der PC- und Server-Konfigurator unseres Templates FORGE

Wann sich ein Konfigurator im Onlineshop lohnt

Nicht jeder Shop braucht einen Konfigurator. Ein Shop für Schuhe oder Bücher kommt mit Varianten und Filtern aus. Spannend wird es, wenn Kunden ein Ganzes aus Teilen zusammenbauen: ein Rechner aus Gehäuse, Prozessor, Mainboard und Netzteil, ein Server aus Chassis, Speicher und Laufwerken, ein Regalsystem aus Elementen und Zubehör.

Drei Anzeichen sprechen für einen Konfigurator:

  1. Ihr Support beantwortet immer dieselben Fragen: „Passt das zusammen?“, „Brauche ich dazu noch etwas?“, „Was kostet das komplett?“
  2. Kunden springen ab, weil die Entscheidung zu groß wirkt: Zu viele Artikel, zu viele Möglichkeiten, kein Anhaltspunkt für den Anfang.
  3. Sie verkaufen heute per Angebot: Kunden schicken eine Liste, Sie rechnen und schreiben zurück. Das kostet beide Seiten Zeit.

Ein Konfigurator verlagert diese Arbeit in den Shop. Kunden bekommen Antworten sofort, Sie bekommen Bestellungen, die schon stimmen.

Wie ein guter Konfigurator aufgebaut ist

Unabhängig von der Technik besteht ein Konfigurator aus vier Bausteinen. Fehlt einer, merken es Kunden schnell.

1. Eine Schrittfolge, die Sinn ergibt

Die Reihenfolge entscheidet, ob Kunden sich sicher fühlen. Bei einem PC beginnt sie mit dem Einsatzbereich und dem Gehäuse und führt über Prozessor, Kühler, Mainboard, Arbeitsspeicher und Speicher bis zum Netzteil. Pflichtschritte und optionale Extras sind getrennt: Wer nur das Nötigste will, kommt schnell durch, wer mehr will, findet es danach.

2. Regeln für das, was zusammenpasst

Das ist der Teil, der einen Konfigurator von einer langen Variantenliste unterscheidet. Der Shop kennt die Abhängigkeiten, blendet unpassende Optionen aus und meldet, wenn etwas fehlt. Ein Prozessor mit falschem Sockel taucht gar nicht erst auf. Diese Regeln legen wir gemeinsam mit Ihnen fest, denn niemand kennt Ihr Sortiment besser als Sie.

3. Preis und Stand live, in jedem Schritt

Kunden wollen jederzeit wissen, was ihre Auswahl kostet und was noch offen ist. Eine mitlaufende Zusammenfassung mit Gesamtpreis, gewählten Teilen und offenen Pflichtschritten gehört deshalb auf jede Seite des Konfigurators, am Handy als Leiste am unteren Rand.

4. Eine saubere Übergabe in Warenkorb und Warenwirtschaft

Am Ende muss aus der Konfiguration eine Bestellung werden, mit der Sie arbeiten können: alle gewählten Teile als Positionen, mit Artikelnummern aus Ihrer Warenwirtschaft. Nur dann stimmen Lagerbestand, Lieferzeit und Kommissionierung.

Konfigurator für den Onlineshop: drei Wege

Wer einen Konfigurator sucht, stößt meist auf drei Möglichkeiten. Welche passt, hängt von Ihrem Sortiment und Ihren Regeln ab.

WegGut fürZu beachten
Varianten im Shopeinfache Auswahlen mit wenigen Optionenkeine Regeln zwischen den Teilen, keine Schrittfolge
Externer Dienst oder Pluginschnelle Einführung, StandardfälleDaten und Preise liegen oft doppelt, Design und Ablauf sind vorgegeben
Konfigurator als Teil des TemplatesSortimente mit Regeln, eigene Marke, Daten aus der Wawibraucht eine saubere Umsetzung und gemeinsame Planung der Regeln

Bei JTL-Shop empfehlen wir für regelbasierte Sortimente den dritten Weg: Der Konfigurator sieht aus und fühlt sich an wie der Rest des Shops, und die Daten kommen direkt aus JTL-Wawi. Die Frage „selbst bauen oder beauftragen“ beantworten wir im Erstgespräch an Ihrem konkreten Fall.

Beispiel: PC- und Server-Konfigurator in FORGE

FORGE ist unser dunkles JTL-Shop-5-Template für Hardware-Shops. Es zeigt, wie die vier Bausteine in der Praxis aussehen. Der Einstieg ist eine Seite mit zwei Konfiguratoren: einer für PCs, einer für Server.

FORGE Server-Konfigurator: Auswahl zwischen Einstiegsserver, 2U Rack-Server, 4U Tower-Server und 2U Supermicro
Der Server-Konfigurator beginnt mit der Wahl des Systems, danach folgt Schritt für Schritt die Ausstattung.

Im PC-Konfigurator wählen Kunden zuerst den Einsatzbereich (Office, Allrounder, Gaming oder Workstation) und gehen danach durch zwölf Schritte: sieben Pflichtschritte und fünf optionale Extras. Auf diesem Weg sind die Bausteine sichtbar:

  • Schrittfolge: Gehäuse, Prozessor, CPU-Kühler, Mainboard, Arbeitsspeicher, SSD, Netzteil, dazu optionale Extras
  • Regeln: Der Schalter „Nur passende“ blendet aus, was nicht zum bisherigen System passt, die Zusammenfassung meldet „Bisher passt alles zusammen“
  • Live-Preis: „Deine Konfiguration“ läuft auf jeder Seite mit, am Handy als Leiste unten
  • Übergabe: Jede Option ist ein normaler Artikel aus der JTL-Wawi, die Konfiguration landet als Bestellung im Shop
FORGE PC-Konfigurator Schritt 2 von 12: Prozessor wählen, rechts die Zusammenfassung mit Gesamtpreis
Schritt 2 von 12: Optionen mit Bild, Preis und Lieferzeit, rechts läuft die Zusammenfassung mit.

Dazu gibt es Details, die Kunden im Alltag helfen: ein Vergleich zweier Optionen direkt im Schritt, eine automatische Netzteil-Empfehlung mit Reserve und die Möglichkeit, die Konfiguration zu speichern, als Link zu kopieren oder per E-Mail zu senden. Alle Funktionen im Überblick finden Sie im Beitrag FORGE: JTL-Shop Template mit PC-Konfigurator und auf der FORGE-Seite. Den Konfigurator können Sie in der Live-Demo selbst ausprobieren.

Typische Fehler beim Konfigurator

  • Zu viele Schritte auf einmal: Wer zwölf Entscheidungen gleichzeitig zeigt, überfordert. Eine klare Folge mit Fortschrittsanzeige wirkt kürzer.
  • Keine Regeln: Ein Konfigurator, der unpassende Kombinationen zulässt, erzeugt Rückfragen und Retouren statt sie zu vermeiden.
  • Preis erst am Ende: Kunden wollen den Stand in jedem Schritt sehen. Überraschungen im Warenkorb kosten Vertrauen.
  • Doppelte Datenpflege: Liegen Optionen und Preise getrennt von der Warenwirtschaft, stimmen sie früher oder später nicht mehr.
  • Kein Weg zurück: Kunden wollen Auswahlen ändern, speichern und später weitermachen können.

Konfigurator erstellen lassen: so gehen wir vor

Ein Konfigurator ist ein Projekt aus Planung und Umsetzung. Typischerweise läuft es in vier Schritten:

  1. Sortiment und Regeln klären: Welche Schritte, welche Pflichtangaben, was passt zu was? Das Ergebnis ist ein schriftlicher Ablauf.
  2. Daten in der Wawi vorbereiten: Artikel mit sauberen Merkmalen, Bildern und Lieferzeiten. Das ist die Grundlage für alles Weitere.
  3. Konfigurator umsetzen: als Teil des Templates, im Design Ihres Shops.
  4. Testen und starten: Wir prüfen Kombinationen, Warenkorb, Kasse und Mobilansicht, bevor der Shop live geht.

Wie ein Shop-Projekt insgesamt abläuft, beschreibt der Ratgeber JTL-Shop erstellen: Voraussetzungen, Kosten und Ablauf.

Das übernimmt RemotaTech

Wir sind JTL-Servicepartner in Wesseling zwischen Köln und Bonn und arbeiten für Kunden in ganz Deutschland, per Fernwartung oder vor Ort. Bei einem Konfigurator-Projekt übernehmen wir:

  • die Planung der Schritte und Regeln gemeinsam mit Ihnen
  • die Umsetzung im Template, mit FORGE als Grundlage oder passend zu Ihrem bestehenden Shop
  • die Anbindung an JTL-Wawi, damit Preise, Bestände und Lieferzeiten stimmen
  • den Go-live und die Betreuung danach

Verwandte Beiträge

So geht es weiter

  1. Den PC-Konfigurator in der FORGE-Demo ausprobieren.
  2. Ihr Projekt im Preis-Kalkulator zusammenstellen.
  3. Ein kostenloses Erstgespräch vereinbaren. Danach erhalten Sie ein Festpreis-Angebot.

Mehr zu unserer Arbeit an JTL-Shops finden Sie auf der Seite JTL-Shop erstellen lassen.

Häufige Fragen

Was ist ein Produktkonfigurator im Onlineshop?

Ein Produktkonfigurator führt Kunden Schritt für Schritt durch die Zusammenstellung eines Produkts oder Systems. Er zeigt pro Schritt die passenden Optionen, prüft, was zusammenpasst, und rechnet den Preis live mit. Am Ende landet die fertige Konfiguration im Warenkorb.

Für welche Produkte lohnt sich ein Konfigurator?

Für alles, das aus mehreren Teilen besteht und bei dem nicht jede Kombination funktioniert: PCs, Server, Netzwerkschränke, Werkzeugsets, Möbelsysteme oder Maschinenzubehör. Je mehr Rückfragen Ihr Support dazu bekommt, desto eher zahlt sich ein Konfigurator aus.

Kann ich einen Produktkonfigurator in JTL-Shop einbauen?

Ja. Der Konfigurator wird als Teil des Templates umgesetzt, die Optionen sind normale Artikel aus JTL-Wawi. Preise, Bestände und Lieferzeiten kommen über den üblichen Abgleich, Sie pflegen keine zweite Datenbasis. Wir prüfen vorab, was in Ihrem Shop nötig ist.

Konfigurator selbst erstellen oder beauftragen?

Einfache Auswahlen lassen sich mit Varianten im Shop selbst abbilden. Sobald Regeln ins Spiel kommen, etwa Kompatibilität, Pflichtschritte oder Preisstaffeln, lohnt sich eine Umsetzung, die Ihre Regeln kennt. Ein Festpreis-Angebot erhalten Sie nach dem Erstgespräch.

Was kostet ein Produktkonfigurator?

Das hängt von der Zahl der Schritte, den Regeln und davon ab, ob Sie ein fertiges Template wie FORGE als Grundlage nutzen. Wir nennen Ihnen nach einem kostenlosen Erstgespräch einen Festpreis. Im Preis-Kalkulator können Sie vorab Ihr Projekt zusammenstellen.

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